Der Immobilienkauf ist in der Regel ein geradliniger Prozess
Trotzdem können sich in diesem Prozess kleine Fallstricke verbergen
Keine Einschränkungen beim Immobilienkauf
Im Ergebnis erübrigt sich die Frage, da keines der genannten Dokumente für den Erwerb einer Immobilie in Florida erforderlich ist. Ein Visum ist ebenfalls nicht zwingend notwendig, kann jedoch in bestimmten Konstellationen vorteilhaft sein. Häufig wird zudem gefragt, ob der Besitz einer Immobilie zu einer Verlängerung des Aufenthaltsstatus führt – dies ist leider nicht der Fall. Es gelten unverändert die regulären Einreisebestimmungen: die visumfreie Einreise im Rahmen des Visa Waiver Programms mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 90 Tagen oder ein Besuchervisum mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu sechs Monaten. Sofern ein längerer Aufenthalt im eigenen Haus in Florida geplant ist, empfiehlt es sich, frühzeitig alternative Optionen zu prüfen. In diesem Zusammenhang kann die Konsultation eines Immigration Attorneys sinnvoll sein. Erstberatungen sind häufig kostenfrei oder liegen in einem moderaten Kostenrahmen von etwa 100 US-Dollar – eine Investition, die sich zur Klärung der individuellen Möglichkeiten in der Regel auszahlt.
Ist die Green Card oder Citizenship notwendig?
Die Frage erübrigt sich im Grunde, da keines der genannten Dokumente für den Erwerb einer Immobilie in Florida erforderlich ist. Ein Visum ist ebenfalls nicht zwingend notwendig, kann jedoch in bestimmten Fällen von Vorteil sein. Häufig wird gefragt, ob sich durch den Besitz einer Immobilie der Aufenthaltsstatus verlängert. Leider ist dies nicht der Fall. Es gelten weiterhin die üblichen Aufenthaltsrestriktionen für den Visa Waiver oder das Besuchervisum. Wer einen längeren Aufenthalt im eigenen Haus in Florida plant, sollte sich rechtzeitig über alternative Möglichkeiten informieren. In diesem Zusammenhang kann die Konsultation eines Einwanderungsanwalts sinnvoll sein. Erstberatungen sind häufig kostenfrei oder bewegen sich in einem Rahmen von etwa 100 US-Dollar – eine Investition, die sich lohnen kann, um mehr Klarheit über die individuellen Optionen zu erhalten.
Das IRS (Internal Revenue Service/Finanzamt) ist, wie in der Heimat auch, immer dabei
Als Immobilienbesitzer "darf" man in den USA natürlich auch Steuern zahlen. Beim Kauf fallen relativ geringe County Taxes an. Nach dem Kauf kommt dann jedoch die jährliche County Property Tax auf den Käufer zu. Die ist nicht unerheblich. In der Regel 1,4% vom Schätzpreis. Bei einer gewerblichen Nutzung fallen dann noch zusätzlich Federal und County Steuern an. Federal Taxes sind die Steuern auf das Miet-Einkommen. Das County will dann noch die sogenannte "Bed-Tax" (offiziell: Tourist Development Tax) die immer bei kurzfristiger Vermietung (unter einem Jahr) anfällt.
Als Ausländer zahlt man für sein Haus höhere Steuern
Die steuerliche Behandlung von Immobilien in Florida hängt maßgeblich davon ab, ob es sich um den Hauptwohnsitz (Primary Residence) des Eigentümers handelt oder um eine Zweit- bzw. Ferienimmobilie. Die sogenannte Homestead Exemption stellt eine bedeutende Steuervergünstigung dar, die ausschließlich Eigentümern gewährt wird, die ihre Immobilie in Florida als dauerhaften Hauptwohnsitz nutzen. Voraussetzung ist, dass die Immobilie als persönlicher Lebensmittelpunkt dient und der Eigentümer Florida als dauerhaftes Domizil etabliert. Wichtig zu wissen: Eine häufig genannte „6‑Monats‑Regel“ existiert in dieser Form nicht. Entscheidend ist vielmehr die tatsächliche Nutzung der Immobilie in Kombination mit der klar erkennbaren Absicht, Florida als Hauptwohnsitz zu führen. Eigentümer, die die Immobilie nicht als Erstwohnsitz nutzen – etwa bei Zweitwohnsitzen, Ferienimmobilien oder Kapitalanlagen – können diese Steuervergünstigung nicht in Anspruch nehmen und unterliegen der regulären Besteuerung. Ausländer ohne entsprechende Daueraufenthaltsgenehmigung (Green Card, Visum) können daher leider nicht in den Genuss der Homestea Exemption kommen.
Das Versicherungwesen ist anders
.Die eigene Immobilie in Florida zu versichern, kann manchmal etwas mühsam sein. Das System ist nicht wirklich mit deutschen Standards vergleichbar und oft auch weniger transparent. Als grobe Faustregel gilt: Je neuer das Haus, je weiter vom Wasser entfernt und je höher gelegen bzw. gebaut, desto einfacher und in der Regel auch günstiger ist die Versicherung. Ein klarer Pluspunkt sind außerdem Hurricane-Schutzmaßnahmen wie Shutter oder Impact Windows – die können sich spürbar positiv auf die Prämie auswirken, weil Versicherer solche „Wind-Mitigation“-Features belohnen. [reviews.com], [myfloridacfo.com] Weniger gern gesehen ist dagegen eine längere, unbeaufsichtigte Abwesenheit – das wirkt sich oft als Malus aus. Am Ende muss man aber sagen: Feste Regeln gibt es selten. Jede Versicherung bewertet Risiken ein bisschen anders, mit eigenen Parametern – und entsprechend unterschiedlich fallen dann auch die Prämien aus. Man kann die Prämie natürlich immer mit einer Erhöhung des Eigenanteils ("deductibl, co-payment") senken, aber sowas ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man entsprechend "cash" in der Hinterhand hält. So ist die Standard-Deductible bei einer Hurricane-Versicherung 2%. Die kann man natürlich auf 4 oder 6% erhöhen. Bei einer $400,000 teuren Immobilie muss man bei 6% dann aber eine stattliche Summe vorlegen, bevor die Versicherung sich rührt.

